Fuerteventura – Zwischen Wind, Wellen und Weite 🌴🌊
Ich verbringe gerade ein paar Wochen im Norden von Fuerteventura, in der Nähe des kleinen Küstenorts Majanicho – einem stillen Fleck zwischen El Cotillo und Corralejo. Hier endet die Straße im Sand, das Meer rauscht ununterbrochen, und der Wind ist ständiger Begleiter.
Ich bin hier mit den Hunden in einer super Ferienwohnung untergebracht – das Auto wäre bei den Temperaturen keine Option: zu heiß, zu staubig und einfach zu eng. Die Wohnung ist ein ruhiger Rückzugsort, ideal nach langen Tagen draußen in Wind und Sonne. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, vielleicht mal ein oder zwei Nächte wild zu zelten.
Majanicho selbst besteht nur aus ein paar Häusern und alten Fischerhütten. Wer Ruhe sucht, findet sie hier – und wenn es doch mal etwas lebendiger sein darf, sind El Cotillo und Corralejo nur wenige Minuten entfernt. In El Cotillo locken wilde Strände und traumhafte Sonnenuntergänge, Corralejo bietet Cafés, Restaurants und ein bisschen Inseltrubel, ohne aufdringlich zu wirken.
Typisch für den Norden: viele Schotterwege, die sich durch die karge Marslandschaft ziehen. Manche führen zu versteckten Buchten oder Aussichtspunkten, andere einfach ins Nichts. Doch Vorsicht – nicht jede Straße ist für jedes Auto geeignet, und manchmal heißt es: langsam fahren und den Weg genießen. Ich empfehle auf jeden Fall eine geführte Buggy Tour mitzumachen.
Fuerteventura ist bekannt für ihre endlosen Strände, das türkisblaue Wasser und ihre besondere Weite. Hier ist DAS Surferparadies. Die Insel wirkt karg und doch voller Leben – ideal, um durchzuatmen und den Alltag zu vergessen. Es sind auch unzählige Camper und Wohnmobile zu sehen.
Nachts zeigt sich dann ein anderes Highlight: der Sternenhimmel. Durch die geringe Lichtverschmutzung sieht man hier unzählige Sterne, die Milchstraße und manchmal sogar fallende Sterne über dem Meer. Ein Moment völliger Ruhe, in dem man spürt, wie groß und schön die Welt ist.
Ich genieße hier das einfache Leben: morgens ein Spaziergang am Meer, tagsüber ein bisschen Arbeit mit Blick auf den Atlantik, abends den Sonnenuntergang – und danach den Blick in den Himmel. Es ist entschleunigend, ehrlich und wunderbar erdend. In den nächsten Wochen möchte ich aber auch den Süden der Insel erkunden – dort, wo endlose Sanddünen, weite Strände und ruhige Dörfer warten.
Ein paar Fakten über Fuerteventura 🌞
Zweitgrößte Kanareninsel (ca. 1.660 km²)
Über 150 Kilometer Strand
Durchschnittlich 22–25 °C das ganze Jahr über
UNESCO-Biosphärenreservat
Beliebt bei Surfern, Kitesurfern & Windsurfern
Fazit
Der Norden Fuerteventuras ist kein Ort für Eile – sondern für Weite, Wind und Ruhe. Mit seinen Schotterwegen, dem beständigen Wind und einem Sternenhimmel, der fast magisch wirkt, hat er seinen ganz eigenen Rhythmus. Ein Platz, an dem man den Kopf frei bekommt und das Leben wieder ein bisschen einfacher wird. Ich hoffe ihr habt einen kleinen Einblick bekommen. Bis zum nächsten Mal
Eure Sarah