Die Rückreise Teil 2 Frankreich 🇨🇵 Deutschland

Veröffentlicht am 30. November 2025 um 07:30

Die Rückreise Teil 2: Frankreich – Deutschland und auch noch krank

 

Die schöne Zeit in Bilbao neigte sich dem Ende zu, und ich merkte schon, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich fühlte mich, als würde ich etwas „ausbrüten“ – ein seltsames Gefühl im Magen, später leichte Übelkeit. Mit Ibuprofen ging es zwei Tage lang einigermaßen.

 

Über die französische Grenze gekommen, suchte ich in Biarritz bereits am frühen Nachmittag eine Unterkunft, um Tee zu trinken und mich auszuruhen. In der Nacht wachte ich schweißgebadet mit Fieber auf. Am Morgen ging es mir trotzdem halbwegs gut, und mit Tee, Ibuprofen und leichter Kost fuhr ich weiter – so gut ich konnte.

 

Nächster Halt: Perigueux/Limoges.

Wieder machte ich am frühen Nachmittag in einem Ibis Motel Halt, um mich auszuruhen. Wirklich gut ging es mir nicht. Kein Appetit – nur Tee und Suppe.

 

Eigentlich wollte ich am nächsten Morgen weiterfahren, doch es hat mich komplett ausgenockt. Ich fühlte mich schlecht, schlapp, es ging gar nichts mehr – weiterfahren unmöglich. Das war überhaupt nicht geplant, und ich musste spontan eine Nacht verlängern. Allein, krank, niemand vor Ort der für mich da ist außer per Telefon … ich fühlte mich so elend und am Boden wie lange nicht mehr und hab geheult. Aber damit muss man auf Reisen rechnen, vorallem wenn man alles allein regeln muss. Die Hunde wollen trotzdem auch versorgt werden.

 

Moulins – das schlechte Wetter beginnt.

Es ist Samstag, und ich versuche so gut es geht auf der Autobahn weiterzukommen – mit vielen Pausen, Tee und Ibuprofen. Meine Übernachtung an diesem Tag: ein Motel in Moulins.

 

Der Sonntagmorgen ist kalt, neblig und regnerisch. Ich starte um 9 Uhr über die Landstraße und komme überraschend gut voran.

(Ernsthaft – wer ist auch so früh unterwegs an einem Sonntagmorgen? ^^)

 

Tagesziel: Mulhouse, nahe der deutschen Grenze. Ich erreiche die Stadt am frühen Nachmittag und ruhe mich dort noch einmal richtig aus.

 

Am Montagmorgen geht es ausgeruht Richtung alte Heimat Erzgebirge. Unterwegs – natürlich – nur schlechtes Wetter. Regen den ganzen Tag. Am späten Nachmittag erreiche ich Chemnitz – und lande direkt im Schneesturm. Mittlerweile ist es schon dunkel, ich sehe nur Schwarz und Schnee und muss extrem langsam fahren. Aber wir sind unversehrt angekommen, und die nächsten Tage heißt es: ausruhen und die Zeit mit der Familie genießen.

 

Fürs Erste habe ich das Reisen satt. Warum – und wie es weitergeht – erzähle ich euch in der nächsten Story.

 

Bis bald, eure Sarah

Meine Ernährung für mindestens 5 tage.